Island im Winter - Fotoreise und Fotoworkshop Februar 2018

Das Wichtigste in Kürze

  • Von einem Fotografen für Fotografen konzipiert
  • Reiseleitung durch Profi-Fotografen
  • Konzentration auf die besten Lokationen im Süden und Südosten Islands
  • Gletscher, Eishöhlen, gefrorene Wasserfälle, Geothermalgebiete und wilde Küsten
  • Geringe Fahrzeiten und viel Zeit vor Ort
  • Kleine Gruppenstärke mit individueller Betreuung, nur 6 Teilnehmer
  • Organisation in Zusammenarbeit mit Auf Kurs! Inselreisen, einem erfahrenen, auf Polarregionen spezialisierten Reiseanbieter in Hamburg.
  • Dauer: 15 Tage ab/bis Frankfurt
  • Zeitraum: 04.02 bis 18.02.2018
  • Offizielles Programm: Auf Kurs! Inselreisen - Reisebeschreibung

Der Workshop ist ausgebucht, wir führen ein Liste mit Interessenten für die nächste Durchführung und falls für 2018 gebuchte Teilnehmer kurzfristig verhindert sind.

Neben Island im Winter bieten wir auch Fotoworkshops in andere polare und subpolare Ziele:

Patagonien, Falkland, Südgeorgien (2017)

Grönland (2018)

Falkland Inseln (2019)

Shetland und Orkney Inseln in Schottland

 

 

 

Wer kann an der Reise teilnehmen

Der Workshop und die Reise ist gedacht für Fotografen, die bereits erste Erfahrungen mit dem Fotografieren gemacht haben. Der Umgang mit Kameras, Objektiven, Blende, Verschlusszeit und Stativ muß bekannt sein.

Durch die kleine Gruppenstärke und das Workshopkonzept wird unterschiedlichen Erfahrungen und Interessen jedoch Rechnung getragen.

Was werden wir vor allem Fotografieren

Der Workshop kennt folgende fotografische Schwerpunkte:

  • Geothermalgebiete
  • Küsten
  • Gletscher
  • Eishöhlen
  • Wasserfälle
  • Nordlicht (in Abhängigkeit vom irdischen und solarem Wetter)

Geothermalgebiete

 

Es stehen bis zu 3 Geothermalgebiete im süden Islands auf dem Programm. Hier gilt es, Farben, Dampf und die kochende Erde zu fotografieren, Geysire, Solfataren und brodelnde Schlammtöpfe, knall-rot bis schwefel-gelb.

Küsten

 

Die Küsten Islands werden uns meistens begleiten und immer wieder unser Ziel beim fotografieren sein. Die schwarzen Strände von Vik und der Eisstrand am Jökulsarlon sind hier sicher die Höhepunkte. Das Spiel mit einer fast schwarz/weißen Szenerie, eingefrorene brachiale Wellen oder der Ozean mystisch verklärt mit den weichen Konturen von 20 Sekunden Belichtungszeit, es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Glitzerndes Eis bei Sonnenuntergang auf schwarzem Strand, Details gestrandeter Eisberge oder Menschen am Strand, es wird keine Langeweile beim Fotografieren an den Küsten aufkommen!

Gletscher

 

Fast die Hälfte des Workshops werden wir in der Nähe der großen Gletscher Islands, dem Vatnajoekull und Myrdaljoekulls sein. Demenstprechend vielfältig sind die Gelegenheiten zum Fotografieren, von der Postkartenidylle der Gletscherlagune bis zu den abstrakten Formen des schmelzenden Eises. Eis ist mit seiner Formenvielfalt immer eine fotografische Versuchung wert. Neben der bekannten Eislagune Joekursalon werden wir noch mindestens 2 andere Gletscherseen mit Eisbergen besuchen, die komplett zugefroren sind. Brennweiten vom Superweitwinkel bis zur mittleren Telebrennweite werden für unsere Fotos zum Einsatz kommen.

Eishöhlen

 

Eishöhlen sind eine fotografische Herausforderung und weltweit kaum zu fotografieren. Blau in allen Tönen, bizarre Erosionsformen im Eis, vielleicht fließendes Wasser, Gletschertore gegen die Sonne. Wir werden versuchen zweimal mehrere Stunden in einer oder mehreren Eishöhlen zu verbringen. Die wenigsten Teilnehmer werden schon einmal in einer Eishöhle fotografiert haben, deswegen ist ein zweiter Besuch sehr lohnenswert und eröffnet neue Möglichkeiten.

Für Eishöhlen sind vor allem Weitwinkel und Normalbrennweiten notwendig, lange Brennweiten sind schwierig einzusetzen. Das Arbeiten mit Stativ ist entscheidend, ein Blitz ist nicht notwendig oder sinnvoll, das Durchlicht des Eises würde darunter leider, er kann getrost zu Hause bleiben.

Dafür werden wir in der Höhle häufig HDR als Methode einsetzen (müssen). Dies wird vorab besprochen.

Erst im November 2017 wird sich herausstellen, welche Höhlen besucht werden können. Im Sommer sind die Höhlen voller Schmelzwasser und verändern sich massiv, deswegen sind Fotos von Eishöhlen nicht wiederholbar. Es wird spannend.

Wir erweitern für die Eishöhlenfotografie die Führung des Workshops um einen weiteren Profi-Fotografen, der gleichzeitig auch als Iceguide in Island arbeitet.

Wasserfälle

 

Wasserfälle im Winter leben immer vom Gegensatz von Eis und Wasser. Wir werden drei Wasserfälle besuchen, die im Winter tolle Fotomöglichkeiten bieten. Fast jede Brennweite wird zum Einsatz kommen (können), der Gegensatz von hart zu weich, Wasser verschwommen oder eingefroren, Gegenlicht oder das Licht aus diffusen Wolken, die Kreativität wird mit vielen Varianten konfrontiert sein.

Wie an den Küsten ist der Einsatz von Graufiltern oft notwendig.

Wasserfälle sind ein charakteristisches Element der isländischen Landschaft und wir werden ihnen gebührend Raum in unserem Workshop geben!

 

Mal soeben am Straßenrand werden wir eher selten fotografieren. Wir fahren eine Lokation an und bleiben dort eine bis mehrere Stunden, je nach Situation. Dann wechseln wir die Lokation. Oft werden wir ein zweites Mal an eine Stelle zurückkehren, um neue Ideen zu verwirklichen oder eine veränderte Wettersituation zu berücksichtigen. Kreativität und Bildgestaltung steht im Vordergrund, nicht möglichst viele Ziele in kurzer Zeit abzuhaken! An den Lokationen kann jeder für sich fotografieren, nachdem die Lokation und die Möglichkeiten von mir vorgestellt wurden. Das kann unter Umständen auch schon am Vortag mit Beispielfotos erfolgen. Optional kann ich auch für einige Zeit beratend vor Ort zur Seite stehen. Das wird sich in der Situation ergeben.

 

Wie läuft ein typischer Fotoworkshop-Tag auf unserer Reise ab?

In der Regel wird am Vorabend (es sei den wir haben Nordlicht.....) der nächste Tag vorbesprochen. An welche Lokation werden wir fahren, welche Ausrüstung ist sinnvoll, was kann wie fotografiert werden, alles Fragen die oft mit Bildbeispielen geklärt werden. Frühes Aufstehen ist meist nicht notwendig, da die Nächte noch ziemlich lang sind. Nach dem Frühstück fahren wir zur Lokation, und fotografieren bis Mittag, passendes Wetter vorrausgesetzt. Mittags werden wir, wenn nur irgendwie möglich, immer ein Restaurant, eine Cafeteria oder eine Tankstelle mit Schnellimbiß zu einer kurzen Pause anfahren. Von Lunchpakten halte ich im Winter nichts, nach 3h in der Kälte fotografieren, ist ein Raum mit Heizung und ein warmes Essen einfach notwendig.

Nachmittags werden wir meist die Foto-Lokation wechseln und die Nordlichtwahrscheinlichkeit wird nochmals geprüft. Je nach Nordlichtsituation werden wir früher oder später den Fototag (vorläufig) beenden und uns entweder auf Nordlicht vorbereiten oder bis zur späten Dämmerung unterwegs bleiben.

Das Nordlicht und die Wolkendecke ist relativ gut prognostizierbar. Bei guter Wahrscheinlichkeit werden wir versuchen, schon in der Nähe einer guten Lokation für das Nordlicht in einem Restaurant oder Hotel zu essen oder aber in unsere Unterkunft zurückfahren um zu sehen sehen wie sich alles entwickelt. Kommt das Nordlicht sind wir dann entweder schon draußen oder fahren los. Nordlicht kann mal 5 min oder 5 Stunden aktiv sein, man muß auf die gegebene Situation reagieren.

Bei schlechtem Wetter oder an Abenden ohne Nordlicht werden die theoretischen Inhalte des Workshops vermittelt.

Am Anfang der Reise im Hotel in Keflavik, gibt es eine Einführung in die wesentlichen theoretischen Inhalte, insbesondere zum Fotografieren von Nordlichtern, dem Umgang mit Stativ, wesentliche Gestaltungsprinzipien und zur Logistik bezüglich Datenspeicherung und Backup.

Sonnenauf- und -untergang

Wir befinden uns während der Reise etwas südlich des Polarkreises. Folgende Tabelle zeigt die Sonnenauf- und -untergangzeiten für Vik i Myrdal:

DatumBlaue Stunde BeginnSonnenaufgangSonnenuntergangBlaue Stunde EndeDauer Blaue Stunde
Mo 01.02.201608:5309:4817:1218:0755 min
So 14.02.201608:1909:0817:5318:4349 min

 Die Reisezeit ist ein Kompromiss zwischen Tageslänge/Nachtlänge und Mondphase. Für Nordlicht ist Vollmond eine ziemlich ungünstige Konstellation, da bei hellem Mond nur wirklich starkes Nordlicht auf Fotos gut wirkt. Bei Neumond reicht schon mäßiges Nordlich für eindrucksvolle Fotos aus.

 

 

Welche Foto Ausrüstung ist notwendig?

Der Schwerpunkt dieser Reise in das winterliche Island liegt in der Natur- und Landschaftsfotografie inklusive dem Fotografieren von Nordlicht. Makro oder Tierfotografie spielt eine eher untergeordnete Rolle. am Ende gibt es noch die Möglichkeit intensiv in Reykjavik zu fotografieren.

Brennweiten zwischen 24mm und 200mm sind dringend zu empfehlen. Für Eishöhlen und Nordlichter sind auch Superweitwinkel gut einzusetzen. Brennweiten über 300mm sind eher selten notwendig, reine, schwere Superteles können zu Hause bleiben (alle mm Angaben beziehen sich auf den Bildwinkel bei 35mm Format).

Bei Filtern müßen passende Pol- und starke Graufilter im Gepäck sein, Verlaufsfilter und anderes sind eher eine individuelle Entscheidung

Ein Stativ mit gutem Stativkopf ist Voraussetzung, je stabiler desto besser. Ein Laptop/Tablet wird ebenfalls dringend empfohlen. Die Datenmengen werden bei raw Fotografen in den dreistelligen GB Bereich gehen. Schnelle Kartenleser (zB. USB 3.0) sind daher absolut notwendig!

Besondere Anforderungen an das Kameragehäuse werden nicht gestellt, jede Systemkamera (DSLR oder Mirrorless) ist gut geeignet. Ein kabelloser Fernauslöser ist jedoch manchmal sinnvoll.

Vor der Reise werde ich mit jedem Teilnehmer telefonieren, um Fragen zur Ausrüstung zu klären.

Fotoworkshop - Theorie und Lehrinhalte

  • Bildgestaltung in der Landschaftsfotografie an Hand von Beispielen
  • Besonderheiten bei der Fotografie von Nordlicht
  • Tipps und Tricks zum Fotografieren mit hochauflösenden Sensoren, wie hole ich das Beste aus dem Sensor heraus
  • Bildbesprechungen
  • Planung von individuellen Fotoreisen
  • Strategien zum Erfolg bei unbekannten Lokationen
  • Sensoren
  • Farbräume
  • Dateiformate
  • Einführung in die Bildbearbeitung und HDR
  • Bildarchivierung

Reiseverlauf

Dem offiziellen Programm kann der detaillierte Verlauf entnommen werden.

Wir bewegen uns nur auf offiziell für den Winterbetrieb freigegebenen Straßen. Trotzdem kann es durch Schneestürme Straßensperrungen geben, die Einfluss auf die Wahl unserer Fotolokationen haben können. Gesperrte Straßen (Sturm, Schneefall, Schneeverwehungen, Sandstürme) werden nicht befahren. Maßgeblich sind die offiziellen Seiten des isländischen Straßendienstes.

Unterkunft

Wir werden immer so nah wie möglich an den guten Fotolokationen übernachten, um zeitaufwändige Anreisen zu vermeiden. Die Unterkünfte sind Hotels der Mittelklasse, in Höfn übernachten wir eventuell auf einem einfachen, isländischen Bauernhof mit Pferden und Schafen.

Alle Unterkünfte haben WiFi.

Wetter und Kleidung

Gute Winterkleidung ist absolute Vorrausetzung für die Reise. Island ist jedoch an den Küsten nicht extrem kalt. Der Temperaturbereich wird zwischen -10 und +5 Grad schwanken. Der häufige Wind kühlt jedoch extrem aus. Extreme Daunenjacken (Kategorie Expedition oder Antarktis...) oder Dauenenhosen sind nicht notwendig und unnütz!

Die Kleidung sollte so gewählt werden, daß immer noch eine gute Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, Mütze und geeignete Handschuhe werden ständiger Begleiter sein!

Wasserdichte, warme Berg- oder Wanderstiefel mit guter Profilsohle sind essentiell, zusätzlich sind Spikes oder ähnliches (keine Steigeisen!) aus dem Sportfachhandel notwendig, da durch den häufigen Frostwechsel manche Wege zu den Gletschern nur aus blankem Eis bestehen.

Ich empfehle wenn möglich eine alte(!) Regenüberhose ins Gepäck zu nehmen. Gerade Geothermalgebiete sind oft sehr schlammige Plätze! Neue Kleidung ist dafür zu schade!

Neue, teure oder empfindliche Jacken oder Hosen sind generell nicht empfehlenswert.

Fitness und Notfälle

Die gesamte Reise stellt keine besonderen Anforderungen an die persönliche Fitness. Jeder, der 30 min sicher mit seinem Fotogepäck durch einfaches wegloses Gelände wandert, kann an der Reise teilnehmen. Die Wege werden jedoch häufig vereist und extrem glatt sein. Island hat eine gut ausgebaute medizinische Versorgung.

Optionen und Verlängerung

Für die erfahrenen Reiter unter uns besteht die Möglichkeit sich in Höfn Islandpferde zu mieten und unter Anleitung Ausritte zu machen. Der Reiseverlauf berücksichtigt dies. Falls dieses optionale Angebot in Frage kommt, bitte vor Antritt der Reise kommunizieren. Wir stellen dann den Kontakt zum Pferdehof her, damit ein Ausritt besprochen werden kann.

Selbstverständlich können wir flexibel die Reise individuell erweitern. Nähere Auskünfte bei Herrn Stock.

Weitere Informationen und Kontakt

Der Workshop wurde in 2016 bereits durchgeführt. Eine Galerie der Teilnehmer findet sich hier, einfach mal reinschauen....

Auch wenn es noch nicht 2018 ist, lassen Sie sich unverbindlich auf in die Interessentenliste aufnehmen. Sie bekommen dann automatisch weitere Informationen und können sich dann entscheiden! Bitte diesen Kontakt verwenden.

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