Tierparadiese der Subantarktis - Südgeorgien - Falkland - Patagonien - Herbst 2017

Das Wichtigste in Kürze

  • Einmalige Fokussierung auf Höhepunkte der subantarktischen Tierwelt zur besten Reisezeit
  • Riesige Pinguinkolonien, Albatrosse und See-Elefanten
  • Brutgebiet der seltenen Wanderalbatrosse
  • Südliche Glattwale vor Valdes
  • Reiseleitung durch Profi-Fotografen mit jahrelanger Erfahrung in der atlantischen und pazifischen Subantarktis
  • Fotoworkshop Tier- und Landschaftsfotografie sowie Bildbearbeitung mittels Adobe Lightroom in dediziertem Schulungsraum
  • garantierte Durchführung
  • Eistaugliches, komfortables Expeditionsschiff
  • Dauer: 23 Tage
  • Reiseverlauf: Halbinsel Valdes - Puerto Madryn - Falkland - Südgeorgien - Falkland - Ushuaia
  • Zeitraum: 18.10. - 09.11.2017
  • Gruppengroße: maximal 11 Teilnehmer
  • Offizielles Programm: Tierparadiese der Subantarktis – mit der Kamera von Patagonien bis nach Südgeorgien und zurück und als pdf
  • Preis: Momentan können wir  besonders günstige Sommerpreise bieten! Es gelten immer die Preise dieser Seite!

Was werden wir vor allem Fotografieren

Diese Reise ist einmalig! In einer Reise werden wir die attraktivsten Tierarten der atlantischen Seite der Subantarktis beobachten und fotografieren. Die Kombination von Südgeorgien, Falkland und Patagonien ermöglicht einen Einblick in die subantarktische Tierwelt, der wirklich einzigartig ist!

Der Fotoworkshop hat folgende fotografische Höhepunkte:

  • mehrere große Königspinguin Kolonien mit je weit über 50.000 Brutpaaren
  • Südliche See-Elefanten während der Haremszeit
  • Antarktische Seebären während der Territorrialkämpfe
  • Wander-Albatrosse im Brutgebiet und auf der Überfahrt
  • Schwarzbrauen-Albatrosse in ihren Kolonien
  • Eselspinguine, Felsenpinguine, Magellanpinguine
  • Südliche Glattwale
  • weitere attraktive Tierarten wie Rußalbatrosse, Riesensturmvögel, Goldschopf- und Zügelpinguine
  • alte Walfangstation
  • Landschaft Südgeorgiens mit mächtigen Gletschern und wilden Küsten

Wer kann an der Fotoreise teilnehmen

Der Fotoworkshop und die Fotoreise ist für Fotografen gedacht, die bereits erste Erfahrungen mit dem Fotografieren gemacht haben. Die Bedienung der Kamera und der Objektive sollte beherrscht werden. Spezielle Erfahrung in der Tierfotografie oder eine für Tierfotografie spezialisierte Fotoausrüstung ist nicht notwendig.

 

 

 

Königspinguine

 

Die farbenfrohen und lautstarken Königspinguine sind zweifelsohne die Stars von Südgeorgien. Die Namen der Kolonien die wir besuchen werden haben in der Szene einen magischen Klang, Gold Harbour, St. Andrews Bay oder Salisbury Plain alles sind Lokationen die weltweit einmalig sind.

Die Kolonien zählen oft um die 100.000 Brutpaare und wir werden Kücken, erwachsene Tiere und Tiere in der Mauser sehen. Die Fotogelegenheiten sind unendlich. Porträts, Verhaltensszenen oder Kolonien als ganzes. Natürlich dürfen auch dynamische Szenen am Strand nicht fehlen. Jede der großen Kolonien hat ihren ganz eigenen Charakter, den es gilt herauszuarbeiten.

Die großen fliegenden Räuber der Region sind allgegenwärtig. Südliche und Nördliche Riesensturmvögel oder Raubmöwen sind dadurch weitere lohnende Ziele.

So wichtig das Fotografieren auch ist, jeder muß auch die Atmosphäre in diesen Kolonien genießen, diese Kolonien sind einfach einzigartig!

Südliche See-Elefanten

 

Massige Körper zu Hunderten dicht an dicht, die Weibchen bekommen ihre Jungen, die Männchen kämpfen um das Recht, der Vater der nächsten Generation zu werden. Wir fahren mitten in der Paarungszeit und Bullen, Weibchen und Jungtiere sind noch gleichzeitig auf den Stränden. Die Harems sind etabliert, aber wir werden sicher noch regelmäßig die beieindruckenden Kämpfe der Bullen beobachten können.

Geburten werden noch recht häufig sein und kurz darauf erfolgt die nächste Paarung, die nicht gerade zärtlich, eher brachial wirkt. Nicht jedes Junge überlebt aber auch nicht jeder Bulle, und es kommt die Stunde der Skuas und Riesensturmvögel.

See-Elefanten gut zu fotografieren ist nicht einfach, sie gehören sicher nicht zu den lieblichen Tieren und die dichten Kolonien schränken die eigene Bewegungsfreiheit stark ein. Wieder gibt es viele Möglichkeiten, da fast auf jedem Strand den wir besuchen werden eine kleine oder große Ansammlung dieser mächtigen Tiere zu finden ist.

Kleine Gruppen eignen sich besser für Porträts und Verhaltenszenen, da die Bewegungsfreiheit und die Wahl des Blickwinkels flexibler ist, Große Kolonien sind optimal für Totalen oder Tiefenwirklung mit langen Brennweiten.

Schwarzbrauen-Albatrosse

Schwarzbrauen-Albatrosse auf ihren turmartigen Nestern, ein erster Höhepunkt auf den Falkland Inseln! Diese Vögel kann man in ihren Kolonien nur auf den Falkland Inseln gut fotografieren. Auf Südgeorgien gibt es einige grosse Kolonien, die aber entweder unerreichbar oder für den Tourismus gesperrt sind. Daher werden wir uns auf den Falkland Inseln auch auf diese einmaligen Vögel konzentrieren und eine oder zwei Kolonien besuchen.

Die Albatrosse befinden sich während unserer Reisezeit noch in der Balz. Wir werden daher viel ritualisiertes Verhalten zwischen den Paaren beobachten, den Bau oder die Ausbesserung der "Nesttürme" und vielleicht auch die eine oder andere Paarung. Oft nisten die Albatrosse auch vergesellschaftet mit Felsenpinguinen, eine schöne Gelegenheit beide Tierarten gleichzeitig bei einer Anlandung fotografieren.

Wanderalbatrosse und weitere Albatrossarten

 

Kaum ein Vogel der Subantarktis ist so sagenumwoben wir der Albatros insbesondere der Wanderalbatros, der mit seinger Flügelspannweiten von fast 3 m zu den größten Vögeln überhaupt gehört. Gleichzeit fliegt kaum ein Vogel so elegant wie ein Wanderalbatross. Der Zugang zu seinen Brutgebieten ist weltweit streng reglementiert und gleichzeitig können die Strände der Brutinseln nur zu bestimmten Zeiten betreten werden, da die aggressiven Seebären den Zugang während ihrer Haremszeit unmöglich machen.

Wir besuchen Prion Island eine Insel in der Bay of Isles vor der Salisbury Plain. Die Szenerie ist gewaltig da Südgeorgien auch hier stark vergletschert ist. Die Albatrosse sitzen entweder auf ihren Nestern, warten auf genügend Wind zum starten, vielleicht sehen wir auch eine Paarung oder den berühmten Werbungstanz. Oft brüten Riesensturmvögel direkt neben den Albatrossen und Streit zwischen beiden ist nicht ausgeschlossen.

Es ist ein besonderes Privileg, diese seltenen und streng geschützten Vögel in einem der wenigen Brutgebiete beobachten und fotografieren zu dürfen. Der Zugang ist im Vergleich zu den anderen Landgängen stark reglementiert, um diese streng geschützte Art vor größeren Risiken durch den Tourismus zu schützen.

Neben dem Wanderalbatros können wir mit etwas Glück Graukopfalbatrosse und Rußalbatrosse bei der Brut beobachten. Diese Kolonien sind relativ abgelegen und der Zugang ist bei schlechtem Wetter schwierig.

Eine andere Fotogelegenheit sollte nicht unerwähnt bleiben. Bei der Überfahrt nach Südgeorgien wird unser Schiff oft von Albatrossen begleitet werden. Das ist eine weitere Gelegenheit diese Tiere zu bewundern und zu fotografieren.

Eselspinguine, Felsenpinguine und Magellanpinguine

Felsenpinguine und Magellan-Pinguine werden wir nur auf den Falklandinseln beobachten können. Eselspinguine gibt es zusätzlich auch noch auf Südgeorgien. Diese drei Arten gehören zu unterschiedlichen Gruppen innerhalb der Pinguine und bieten uns daher die Möglichkeit unterschiedliches Verhalten zu fotografieren. Magellan-Pinguine brüten in Erdhöhlen, Felsenpinguine hoch oben auf den Klippen und Eselspinguine auf flachen Abschnitten in der Nähe des Strandes, oft vergesellschaftet mit Königspinguinen.

Zusammen mit Königspinguinen komplettieren diese drei Pinguine das Quartett der subantarktischen Pinguine, die wir mit Sicherheit auf Falkland und/oder Südgeorgien sehen und fotografieren werden. Goldschopfpinguine sind auf Südgeorgien häufig, brüten aber vor allem an sehr exponierten Stellen. Daher brauchen wir etwas Glück mit dem Wetter und Seegang, um auch diese Tiere sehen zu können. Zudem gibt es, auch auf Südgeorgien, eine kleine Kolonie von Zügelpinguinen, die zu den antarktischen Tierarten gehören. Natürlich werden wir auch versuchen an dieser Kolonie zu landen, aber ähnlich wie bei den Goldschopf Pinguinen brauchen wir dafür etwas Glück.

Es ist einmalig auf einer Reise 4 bis 6 Pinguinarten nicht nur zu sehen sondern auch intensiv fotografieren zu können.

Antarktische Seebären

 

Lange waren diese Seebären fast ausgestorben, mittlerweile besetzen sie die Strände so dicht, daß ein Zugang - sobald der Harem etabliert ist - kaum mehr möglich ist, zumindest ohne den Tieren zu schaden. In unserer Reisezeit, sind die Bullen schon an Land und etablieren ihre Areale, die später den Harem aufnehmen werden. Höchstwahrscheinlich werden wir Zeuge der Arealkämpfe der Bullen werden. Seebären können äußerst aggresiv werden, auch Menschen gegenüber, daher ist Vorsicht und Abstand geboten.

Walfangstationen und Landschaftsfotografie

Südgeorgien ist ein Gebirge im Meer. Bis zu 3000m ragen die völlig vergletscherten Eisriesen in den Himmel, einige sind noch immer unerstiegen. Auf der Landschaftsfotografie liegt nicht der Schwerpunkt dieser Reise, aber etwas Zeit dafür sollte investiert werden, zu faszinierend sind die Küsten und Gletscher. Oft werden die Kolonien der Tiere eine Rolle bei der Gestaltung liegen, machmal vielleicht nur die Gletscher, Küsten und üppigen Bestände an Tussock.

Bei der Küstenfotografie gelten andere Regeln als bei der Tierfotografie und der Einsatz eines Statives und von Graufiltern ist eine gestalterische Option, die wir diskutieren und einsetzen werden.

Die Walfangstationen sind der Kontrapunkt zur wilden Natur von Südgeorgien. Diese Relikte einer vergangen Zeit strahlen eine seltsame Faszination aus, die es gilt, mit der Kamera einzufangen. Die Farbe rostrot dominiert die Ruinen und alten Tanks, die mit Walöl oder Treibstoffen für die Walfangflotte gefüllt waren.

Nach dem Fotografieren von tausenden von Tieren werden wir auch hierbei eher mit Landschafts- oder Industriefotografie konfrontiert.

Der Zutritt zu den meisten Stationen ist aus Sicherheitsgründen verboten, der Zahn der Zeit nagt gewaltig an den Gebäuden und Industrieanlagen. Wir können mit Sicherheit Grytviken betreten, da es von giftigen Asbest befreit und bautechnisch abgesichert wurde. In Grytviken gibt es zudem ein Museum, das speziell die Epoche des Walfangs und dem Leben der Arbeiter in den Walfangstationen gewidmet ist. Sehr empfehlenswert!

In Grytviken liegt auch das Grab von Sir Ernest Shakelton auf dessen Spuren wir uns immer wieder bewegen.

Weitere Tierarten

 

Neben den herausragenden Tierarten gibt es noch eine Reihe anderer Tiere die wir wahrscheinlich sehen und fotografieren können. Bei diesen Tierarten ist es manchmal nicht sicher, daß wir wegen des Wetters oder der Brandung zu ihnen vordringen können. Oft werden wir ihnen in den Kolonien anderer Tiere begegnen.

  • Zügelpinguine
  • Goldschopf Pinguine
  • Südlicher und Nördlicher Riesensturmvogel
  • Große (südliche) Raubmöwe (zwei Subspezies, die der Falkland Inseln und von Südgeorgien)
  • Falkland Karakara
  • Falkland Dampfschiffente
  • Seidenschnäbel
  • Subantarktische Kormoranarten
  • Spitzschwanzente
  • Weddell Robben
  • Walarten bei der Überfahrt

Der Fotoworkshop - Kurskonzept und Inhalte

Ein Schwerpunkt der Fotoreise wird die Schulung zu unterschiedlichen Themen der Fotografie sein. Schon vor der Einschiffung in Patagonien werden im Hotel und bei den Glattwalen die ersten Übungseinheiten des Kurses sein. Damit ist sichergestellt, dass bei den späteren Fotogelegenheiten auf Falkland und Südgeorgien wesentliche Inhalte des Kurses bereits vermittelt wurden.

Während der Überfahrten können wir täglich für einige Stunden exlusiv den Medienraum unseres Schiffes nutzen. Vor Südgeorgien und Falkland wird der Schwerpunkt natürlich auf dem Fotografieren liegen. Mit der Kombination von Theorie mit anschließendem intensiven Fotografieren können wir eine optimale Kombiation von Theorie und Praxis bieten.

Auf der Überfahrt von Patagonien nach Südgeorgien steht Bildgestaltung und Aufnahmetechnik auf dem Programm, auf der Rückfahrt nach Südamerika widmen wir uns der Raw-Konvertierung, Bildbearbeitung, Bildarchivierung sowie der Druckaufbereitung von Bildern.

Die Bildgestaltung ist bei meinen Kursen immer von grosser Bedeutung. Dabei werden wesentliche Gestaltungselemente an Hand von Beispielen aus der klassischen oder modernen Malerei exemplarisch dargestellt und deren Umsetzung in die Fotografie an Bildbeispielen aus der Naturfotografie vertieft. Tipps und Tricks für die technische Seite der Fotografie runden den Kurs ab.

Ein besonderes Thema ist das Fotografieren vom Schiff oder Zodiac. Schon bei den Glattwalen und später auf den Überfahrten und Anlandungen gibt es viele Situationen, bei denen vom Boot/Schiff aus fotografiert werden muss. dazu werden sowohl Hinweise zur Bildgestaltung als auch zu den technischen Besonderheiten gegeben.

Die Kursinhalte kurz zusammengefasst:

  • Gestaltung in der Tierfotografie
  • Gestaltung in der Landschaftsfotografie mit Schwerpunkt Küsten und Gletscher
  • Intensive Sehschule
  • Aufnahmetechnik in der Tierfotografie und der Landschaftsfotografie unter Berücksichtigung hochauflösender Sensoren
  • Grundlagen der digitalen Fotografie wie Farbräume oder Dateiformate
  • Raw-Konvertierung und Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom
  • Druckvorbereitung und Soft-Proofing
  • Bildarchivierung

Welche Fotoausrüstung und Ausrüstung zur Bildbearbeitung ist notwendig?

Der Schwerpunkt der Reise liegt in der Tierfotografie. Im Gegensatz zu anderen Lokationen ist der Einsatz von extrem langen Brennweiten nicht notwendig. Meistens können wir uns frei an (nicht in) den Kolonien bewegen. Pinguine und See-Elephanten haben wie die meisten Tiere auf Falkland und Südgeorgien keine große Fluchtdistanz, oft werden Pinguine aus Neugierde sich uns von alleine nähern. 300-400mm Telebrennweite (Vollformatsensor) ist ausreichend, um gut fotografieren zu können. Der Einsatz eines Statives ist nicht zwingend notwendig und wird nur in speziellen Situationen empfohlen. Wegen der geringen Fluchtdistanz und bei Bildern der Kolonien werden auch Weitwinkelbrennweiten bis 24mm (Vollformatsensor) sinnvoll.

Für die Landschaftsfotografie brauchen wir zusätzlich Graufilter und Polfilter.

Bei der Ausrüstung sollte immer daran gedacht werden, daß wir fast nur Anlandungen per Zodiac haben werden. Die Ausrüstung muß "gut tragbar" sein, auch beim Aus/Einsteigen am Strand. Eine gute Fototasche, die Spritzwasser verträgt ist notwendig. An Land kann die Tasche oft nicht abgesetzt werden, die Kolonien sind schlammig und oft verkotet und auch die beste Profikamera in der besten Kameratasche wird von einem liebestollen See-Elefanten ganz einfach "platt" gemacht, wenn sie denn am Boden liegt.

Wer die Kursinhalte insbesondere bei der Bildbearbeitung am eigenen Laptop verfolgen und üben will benötigt einen Laptop mit Adobe Lightroom (aktuelle Version ist zwingend!). Je nach Fotostil ist Speicherplatz für 15.000 bis 30.000 Bilder vorzuhalten. Bilder während der Tour zu löschen ist unrealistisch und wir aus verschiedenen Gründen nicht empfohlen.

Zusammenfassung:

  • ein oder zwei Gehäuse
  • Brennweiten von 24 bis 400mm (Vollformatsensor), auf Kompaktheit achten
  • solide Kameratasche/Rucksack
  • Schutzfilter, Graufilter (optional), Polfilter
  • Stativ, optional
  • Speicherplatz für 15.000 bis 30.000 Bilder
  • Laptop mit Adobe Lightroom (dann aktuelle Version), nur für praktisches Arbeiten

Reiseverlauf

Dem offiziellen Programm bei Auf Kurs Inselreisen kann der detaillierte Verlauf entnommen werden.

Das Wetter kann immer Einfluß auf die Reise haben, die endgültigen Landeplätze werden erst direkt vor Falkland und Südgeorgien kurzfristig entschieden.

Wetter und Kleidung

Falkland und Südgeorgien liegt in der Subantarktis nördlich und südlich der Antarktischen Konvergenz. Südgeorgien liegt auf ca 54 Grad Süd (Hamburg liegt auf 53,33 Grad Nord), Falkland etwas nördlicher.

Falkland besitzt ein kühl gemäßigtes Klima, das mit den schottischen Inseln gut zu vergleichen ist.

Südgeorgien liegt bereits südlich der antarktischen Konvergenz, aber wir befinden uns die meiste Zeit auf der klimatisch günstigen und viel windstilleren Ostseite der Insel. Das Klima ist feucht-kalt, aber viel besser als gemeinhin angenommen. Die hohen Berge und die vorherrschenden westlichen Winde erzeugen oft Lee- und Föhneffekte, von denen wir profitieren.

An vielen Stellen Südgeorgiens wird noch Schnee vom Winter liegen, die Temperaturen liegen fast immer zwischen 5 und 10 Grad plus, Falkland hingegen ist bereits schneefrei und etwas wärmer.

Bei den Überfahrten werden wir uns in einer Zone mit häufigen Stürmen befinden, wer zur Seekrankheit neigt sollte dies berücksichtigen. Die Ankerplätze auf der Ostseite von Südgeorgien sind sehr geschützt und von Stürmen oder Seegang kaum betroffen.

Daraus leitet sich die Kleidung ab. Bei einer Buchung wird ein Expeditions-Parka gestellt. Für das Fotografieren an Land empfehle ich trotzdem eine alte wasserdichte Regenhose und einen alten Anorak. Pullover oder Fleecejacken, warme Hose, Mütze und Handschuhe gehören zudem ins Gepäck. Gummisstiefel sind Pflicht, da meistens an Stränden ohne Infrasturktur gelandet wird. Sie werden bei Bedarf von der Reederei leihweise gestellt.

Auf dem Schiff ist die Kleidung leger.

Fitness und Notfälle

Besondere Fitness ist für diese Reise nicht erforderlich. Die Kolonien und Fotoziele liegen entweder direkt am Strand oder wenige 100m entfernt. Lediglich die Fähigkeit mit der eigenen Ausrüstung sicher in das Zodiac aus- und ein zu steigen muß sichergestellt sein.

Unser Schiff hat alles notwendige für eine Erstversorgung bei Unfällen oder Krankheiten an Bord.

Optionen und Verlängerung

Selbstverständlich können wir flexibel die Reise individuell erweitern. Nähere Auskünfte bei Herrn Stock.

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